Der Verein Für Boxsport e.V. in Oldenburg stellt sich vor


Der Verein Für Boxsport e.V. in Oldenburg ist ein traditionsreicher und alteingesessener Verein, der seit den 1920iger Jahren als Sparte des Vereins für Bewegungssport in Oldenburg (VfB) existiert.

 


VfB-Boxstaffel 1930

Oldenburg hat sich seither als Boxhochburg etabliert, war Austragungsort großer Boxkämpfe sowohl im Olympischen Boxen als auch im Profi-Boxsport. So wurden zuletzt die Deutschen Meisterschaften im Olympischen Boxen in den Jahren 2010, 2012 und 2013 in Oldenburg ausgetragen.

Der größte deutsche Boxpromoter Sauerland Event hat in den letzten Jahren mehrere hochklassig besetzte Kampfabende in Oldenburg ausgerichtet, die sich zu einem Publikumsmagnet entwickelt haben.

Der Verein Für Boxsport ist im Jahr 2000 aus der Sparte „Boxen“ des VfBs hervorgegangen und setzt die große Oldenburger Boxtradition fort. Der Verein war in die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften 2010, 2012 und 2013 eingebunden und unterhält Verbindungen mit dem Deutschen Boxsportverband, Sauerland Event und allen anderen mit dieser Sportart verbundenen Organisationen.

 

Die Vereinsgeschichte

erzählt von Heinz Arndt

Die Boxabteilung des VfB Oldenburg – Vorgänger des heutigen Vereins Für Boxsport (VFB) – hat zweifelsohne einst den Grundstein für die bis zum heutigen Tage in der Region anhaltende Boxsport-Begeisterung gelegt. Dank der vielfältigen Erfolge ihrer Boxer durfte sich Oldenburg schon frühzeitig mit Fug und Recht als Box-Hochburg im Norden bezeichnen.

Die von der VfB-Abteilung erkämpften Erfolge sorgten auch dafür, dass nicht nur namhafte Amateur-Boxer, sondern auch hochkarätige Profis den Weg in die Stadt fanden. Bekanntester Boxer ist der in Süddorf (Ammerland) aufgewachsene Hein ten Hoff – und das obwohl er nie VfB-Mitglied war, sondern nur in Oldenburg trainierte. Dank seines legendären Trainers Theo Schmitz, der ihn für das Boxen entdeckte und u.a. 1941 bei seinem Sieg als Schwergewichts-Europameister der Amateure betreute, fühlte sich der spätere Deutsche und Europameister der Berufs-Boxer immer als VfBer. Hervorgegangen war der „lange Hein“ aus dem einstigen Reichsbahn-Turn- und Sportverein, deren Boxer sich 1947 dem VfB anschlossen.

Für die außergewöhnliche Erfolgs-Bilanz der VfB-Boxabteilung sorgten neben dem bereits erwähnten Theo Schmitz auch Erich Theilken, der vor wenigen Tagen verstorbene Otto Haake sowie Christa und Heinrich Hamann. Der Initiative des Ehepaars Hamann ist es auch zu verdanken, dass im Jahre 2000 wegen der Insolvenz-Turbulenzen beim VfB der Verein Für Boxsport gegründet wurde, der jetzt die deutschen Meisterschaften ausrichtet.

Die VfB-Boxer sicherten sich eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz mit Siegen und bemerkenswerten Platzierungen auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene. Die erfolgreichsten Kämpfer des VfB Oldenburg waren im Laufe der Jahre u.a. Norbert Leiningen, Siegfried Gabel, Siegfried Abzug, Heinrich Hamann, Siegmund Wiggers, Jochen Dellas, Albert Dölken, Peter Wagner, Horst Radtke, Norbert Stanitzki, Jochen Holtorf, Lothar Junker, Ralf Schubert, Andreas Schnieders, Uwe Hamann sowie die Gebrüder Deutscher und Bruns.

 

Vorstand des Vereins Für Boxsport e. V. in Oldenburg

Für die Leitung des VFBs sind zur Zeit verantwortlich:

1. Vorsitzender: Mohammad Nasser
Sportlicher Leiter und stellvertr. Vorsitzender: Alexej Schmidt
1. Kassierer: Volker Martens
2. Kassierer: Melina Schallenberg
3. Kassierer: Joanna Luberadzka
Frauenbeauftragte: Silke Heyne
Pressewart: Katharina Lück

Geschäftsstelle:

VFB Verein Für Boxsport i. O. e. V.
Volker Martens (Kassenwart und Kampfrichter)
Schweriner Ring 10
26160 Bad Zwischenahn - Aschhausen
Mobil: 0175 / 15 66 066
E-Mail: info@vfb-boxen.de
WWW: http://www.vfb-boxen.de